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Wasserrettungsdienst

Um bei der DLRG aktiv am Wasserrettungsdienst teilzunehmen, bedarf es der Mitgliedschaft in einer Gliederung. Darüber hinaus gilt eine Altersbeschränkung von mindestens 16 Jahren. Jüngere Einsatzkräfte sind aber herzlich eingeladen, am Wasserrettungsdienst teilzunehmen und zu lernen. In manchen Ortsgruppen gibt es auch Jugend-Einsatz-Teams (JET), für die Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen des Wasserrettungsdienstes und der Ausbildung für den Wasserrettungsdienst extra zugeschnitten werden. Als Bezirk bieten wir das Kids Rescue Camp, das Baywatchamp und die WasserrettungsChallenge an, um Kinder und Jugendliche spielerisch an den Wasserrettungsdienst heranzuführen. Diese Veranstaltungen bringen die Jugenden aller Ortsgruppen im Bezirk zusammen und schaffen eine starke Gemeinschaft für die Zukunft. 

Für den Wasserrettungsdienst als Rettungsschwimmer wird das Deutsche Rettungs-Schwimmabzeichen in Silber und die erfolgreiche Teilnahme an einem neun Unterrichtsstunden umfassenden Erste-Hilfe-Lehrganges benötigt. Wir empfehlen allerdings die Teilnahme an der Fachausbildung Wasserrettungsdienst für umfassende Kenntnisse im Wasserrettungsdienst. Außerdem ist die Fachausbildung Wasserrettungsdienst die Grundlage für die weiteren Aus- und Fortbildungen im Bereich Wasserrettungsdienst.

 

Fachausbildung Wasserrettungsdienst

Der Wasserrettungsdienst umfasst viele verschiedene Aufgaben. Für unsere Mitglieder gibt es dementsprechend zahlreiche Möglichkeiten, sich mit der passenden Qualifikation zu engagieren. Eine ist die Fachausbildung Wasserrettungsdienst. Diese besteht aus fünf Modulen:

Basisausbildung Einsatzdienste (401)

Mit der „Basisausbildung Einsatzdienste“ werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die unabdingbarer Bestandteil aller Ausbildungsgänge in den Einsatzdiensten sind. Hierzu gehören beispielsweise die Sprechfunkunterweisung in den DLRG-Betriebsfunk oder die Schulung zur Prävention bei belastenden Ereignissen sowie medizinische Grundfertigkeiten. 

Umgang mit Rettungsgeräten und Überwachung von Wasserflächen (402)

Im zweiten Modul wird der Umgang mit Rettungsmitteln gelehrt. Unter anderem wird auf Fähigkeiten der Seemannschaft eingegangen. Die angehenden Wasserretter*innen müssen die wichtigsten Knoten beherrschen und sollen wissen, wie sie Personen an und von Bord bringen.

Schwimmen in fließenden Gewässern (403)

Die Strömungsrettung und das Schwimmen in fließenden Gewässern steht im dritten Modul im Fokus. Dieses ist beispielsweise Voraussetzung für die Ausbildung zu Strömungsretter*innen. 

Einsatz in Küstengewässern (404)

Das vierte Modul ist insbesondere bei uns an der Nordseeküste relevant, denn es befasst sich mit den Besonderheiten und Gefahren von Küstengewässern. Von den Gezeiten bis zur Rip-Strömung sollen alle Begriffe bekannt sein.  Auch die wichtigsten Meerestiere für die Wasserrettung sollen benannt werden können. 

Wasserretter (411)

Das fünfte Modul bildet schon den Abschluss der Fachausbildung Wasserrettungsdienst. Darüberhinau bieten wir im Bezirk auch die Führungslehre Ausbildung an. Diese bildet beispielsweise die Grundlage für die Wachführerausbildung und die Ausbildung zum Ausbilder/Prüfer bzw. zur Ausbilderin/Prüferin Wasserrettungsdienst, welche durch den Landes- oder Bundesverband angeboten werden. 

Führungslehre Ausbildung (421)

Die Führungslehre stellt die Grundlagenausbildung für alle Führungskräfte im Einsatzbereich der DLRG dar. Sie ist unter anderem Voraussetzung für die Qualifikationen Wachführer, Truppführer und Taucheinsatzführer.