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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Bezirk Cuxhaven-Osterholz e.V. findest du hier .
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Vielseitig aktiv! Ob auf rettungssportlichen Schwimmwettkämpfen im Schwimmbad, auf Veranstaltungen mit dem Bezirkssanitätsdienst oder unterwegs mit dem Wasserrettungszug. Wir bieten für jede Persönlichkeit eine passende Möglichkeit sich zu engagieren. Unterwasser als Taucher*in, auf dem Wasser mit dem Boot, in der Strömung und aus der Höhe mit unseren Stömungsretter*innen. An Land angekommen übernehmen die Ersthelfer*innen, Sanitätshelfer*innen und Sanitäter*innen. An den Binnen-, Fließ- und Küstengwässern in unserem Bezirk gibt es die Möglichkeit, als Wasserretter*in im Einsatz zu sein und die Freizeit anderer Menschen zu einem sicheren Vergnügen machen. Dabei steckt das eigene Wohlergehen natürlich nicht zurück. Die verschiedenen Funktionsträger*innen arbeiten Hand in Hand. Damit fangen wir früh an, deshalb bilden wir auch Kinder und Jugendliche schon im Retten aus. Unsere jährlichen Kinder- und Jugendfahrten an die Nord- und Ostseeküste bringt junge Menschen über das Gebiet des Bezirks hinaus zusammen und bietet Ihnen die Möglichkeit zu trainieren und auszuprobieren.

Durch "Christina 2017" haben die Katastrophenschutzstäbe der Landkreise Cuxhaven und Osterholz, die Stadt Cuxhaven sowie der Polizeidirektion Oldenburg erstmalig gemeinsam geübt. Die Polizeidirektion Oldenburg unterstützt die Kommunen im Katastrophenfall u. a. durch die Zuführung überörtlicher Hilfskräfte und Hilfsgüter. Ziel der Übung war es daher insbesondere, die Zusammenarbeit und Kommunikation der verschiedenen Stäbe zu erproben und zu optimieren. Die Stäbe selbst agierten während der Übung realitätsgetreu in ihren Stabsräumen in Osterholz und Cuxhaven bzw. in Oldenburg.
Gegenstand der Übung war ein Tiefdruckgebiet, welches anfangs aus einer Warmfrontwelle über dem Nordatlantik südlich von Grönland entwickelte und sich zu einem großen Orkantief verstärkte. Die langsame Verlagerung des Orkantiefs in den Nordwesten Deutschlands sorgte für eine lange Staufront des Wassers der Nordsee - insbesondere in der Deutschen Bucht. Regenfälle und Spitzenböen zwischen 160 km/h und 180 km/h führten an den Übungstagen zu verheerenden Sach- und Personenschäden.
Verbunden mit einer Springflut und lang anhaltenden Windstauzeiten musste zudem mit mehreren sehr schweren Sturmfluten gerechnet werden. Im Verlauf der Übung forderten verschiedene Schadensbrennpunkte die Stäbe der Landkreise Cuxhaven und Osterholz, die Stadt Cuxhaven aber auch die Polizeidirektion Oldenburg heraus. Die Szenarien reichten von einfachen bis schweren sturmbedingten Sachschäden unterschiedlichster Art über Gefahrgut- und Verkehrsunfälle, massiven Überflutungen von Straßen und Gebäuden, umgestürzten Bäume auf Hauptverkehrsstraßen und Bahngleisen, vom Hochwasser eingeschlossenen und zu evakuierenden Menschen und Tiere, bis hin zu Brückeneinstürzen, schweren Gebäudeschäden, Dünenabbrüchen und Deichschäden - oftmals mit Verletzten. Ergänzt wurden diese Szenarien durch einen massiven und flächendeckenden Stromausfall und dem damit einhergehenden Ausfall von Versorgungseinrichtungen und Kommunikationsanlagen.
Die zentrale Übungsleitung, die die komplette behördliche und zivile Außenwelt widerspiegelte, leitete den Stäben am 18. Oktober 2017 in der Zeit von 08:00 bis 17.00 Uhr 250 Einspielungen per E-Mail, Fax, Telefon und Funk zu, auf welche die Stäbe reagieren mussten.
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